1. Plenum

„Positiv überraschend, kurzweilig und nach vorne hin offen.“ So lautete die Rückmeldung einer Teilnehmerin des ersten Netzwerktreffens junge Kirche im Juni 2017.

Wer war eingeladen?
Alle, die an dem Thema Jugendarbeit, -pastoral, -seelsorge dran sind (bei networkern „stakeholder“ genannt). Sei es praktisch als Gruppenleiter, Oberministrant oder Beteiligte an Projekten, Verbänden und Gemeinschaften. Seien es Hauptamtliche, die eine Beauftragung für die Mitarbeit in der Jugendseelsorge oder kirchlicher Jugendsozialarbeit haben. Aber auch Menschen, die das Thema interessiert und sich gerne einbringen möchten.

Wozu ein „Netzwerk junge Kirche?“
Durch den Prozess Wo Glauben Raum gewinnt, aber auch durch viele andere Gründe (z.B.: gibt es kaum noch beauftragte Jugendseelsorger) sind viele in Ihrem Tun auf sich allein gestellt. Es gibt derzeit in unserem Erzbistum keine Institution, die dafür Sorge trägt, dass sich Akteure in der Jugendarbeit austauschen, fortbilden oder zusammentun können. Angesichts dieser massiven Veränderungen und Prozesse erscheint die Idee ein Netzwerk zu gründen die beste Form genau hierfür ein Forum zu schaffen. Netzwerk bedeutet unter anderem ein Höchstmaß an Kommunikation unter den (freiwillig) Interessierten, die auf der Suche sind, oder konkrete Angebote vermitteln wollen bzw. wollen.

Wer war dort vertreten?
55 Teilnehmer_innen aus folgenden Bereichen: Christian Schreiber Haus, Malteser Jugend, BDKJ Diözesanverband Berlin, pastorale Räume mit Gemeinderefernt_in, Pastoralreferent_in, Verwaltungsleitung  und Ehrenamtliche, Dekanatsjugendseelsorger, Dekanatsjugendsprecher,  Pfarreienvertreter, Gruppenleiter, Oberministranten, Erzbischöfliches Amt für Jugendseelsorge, Berufungspastoral, Katholische Studierenden Gemeinde, Pfadfinder, muttersprachliche Gemeinden, IN VIA, St. Otto Heim Zinnowitz, young caritas, Verwaltungsleiter, Schulseelsorger, Ludwig Wolter Haus e.V., Einzelpersonen kleinerer Projekte, fiat St. Clemens etc.

Was ist dort gelaufen?
Zunächst einmal ganz viel Kennenlernen (z.B.: über Lebensmotti) und Austausch auch über die Gestaltung von Jugendseelsorge im Erzbistum (Wünsche für …) untereinander. Im gemeinsamen Tun kristallierten sich einige Bilder für gelingendes networking heraus: z.B.: aufbauen verbindet, sowie kreative Verdichtungen zum Thema (Elfchen). In kurzer Zeit fanden sich ähnlich gelagerte Ideen und Interessen zu Kooperationen – sogenannte Schnellboote – zusammen.